Die Hamburger Binnenalster

Binnenalster Lage und Beschreibung

Die Binnenalster kann als die gute Stube der Hansestadt angesehen werden. Sie ist der der südliche Teil des von der Alster gespeisten Sees im Zentrum Hamburgs und umfasst eine Fläche ca 18 Hektar. Motorisierte Boote und Schiffe sind hier nicht zugelassen. Lediglich die Schiffe der so genannten weißen Flotte mit ihren Alsterdampfern deren Anlegestelle am Jungfernstieg im Südwesten haben, dürfen hier verkehren. Das Ufer wird gesäumt von prächtigen hanseatischen Häusern aus den unterschiedlichsten Epochen. Sie beherbergen die Firmensitze namhafter Firmen oder bieten als luxuriöses Hotel eine standesgemäße Unterkunft in mondäner Umgebung im Herzen Hamburgs. Die Bebauung des Areals ist durch die so genannte Binnenalsterverordnung streng reglementiert. So soll verhindert werden, daß das einzigartige Panorama, welches vom Wasser her zu sehen ist, in der jetzigen Form erhalten bleibt. Von hier aus hat der Besucher nämlich einen traumhaften Blick auf eine ganze Ansammlung bekannter Hamburger Sehenswürdigkeiten wie der fünf Hauptkirchen Hamburgs (Michel, St. Nikolai, St. Petri, St. Katharinen und St. Jakobi), sowie dem Turm des Hamburger Rathauses. Das Gebiet befindet sich sowohl im touristischen als auch im geographischen Mittelpunkt der Stadt. So sind der berühmte Jungfernstieg, die Hamburger Staatsoper und das Rathaus nicht weit. Entsprechend einfach kann die Binnenalster daher auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln der wie Hamburger Hochbahn, aber auch mit S-Bahn und Bussen erreicht werden.

Flanieren und shoppen

Neben der Nähe vieler erwähnenswerten Attraktionen der Stadt ist die Binnenalster selbst ein Ort, dessen Besuch in vielerlei Hinsicht belohnt. Zum Einen ist das bezaubernde Ambiente der Uferpromenaden immer einen Spaziergang wert, zum Anderen sind zahlreiche Boutiquen und Geschäfte ein interessantes Ziel für Leute, die sich exklusiven Geschmack leisten wollen und können. Der Blick hinaus auf den Alstersee während der Gast in einem der Bars und Cafés in Sichtweite eine Weile innehält, fällt auf ein malerisches Ponton, mit der berühmten Alsterfontäne. Diese speit das Wasser bis in 60 m Höhe. Ein wertvoller Nebeneffekt ist die daraus resultierende Anreicherung des Alstersees mit Sauerstoff, was die Wasserqualität nachgewiesenermaßen verbessert hat. Auch zur später Stunde, wenn das Tageslicht gewichen ist, lockt die Binnenalster zu einem Spaziergang oder einem Bummel durch die Bars. Dann erstrahlt das gesamte Ufergebiet, wie auch das Wasser in einem altehrwürdigen Glanz, der ganz hanseatisch stil- und würdevoll den Charakter und den Charme der Stadt ausmacht. So ist die Binnenalster zu jeder Tageszeit ein lohnendes Ziel für Ausflügler und Menschen, die sehen und gesehen werden wollen.

Sommerfest rund um die Binnenalster

Die Binnenalster als kultureller und touristischer Treffpunkt für jung und alt ist auch ganzjährig als Ort von Veranstaltungen und Festivals und Konzerten sehr beliebt. Das gleichwohl bekannteste, wie in erster Linie aber traditionsreiche Alstervergnügen. Dieses sommerliche Fest mit maritimem Flair lockt jährlich mehr als eine halbe Million Besucher an. Auf einer Fläche rund um die Binnenalster, auch zu Wasser wird hier am letzten Wochenende im August ein buntes Programm geboten. Neben vielen Konzerten, Musik und Tanz werden auf unzähligen Bühnen Shows und Attraktionen geboten. Kleinkunstbühnen, Straßentheater sowie ein Riesenrad sorgen für Kurzweil bei den Besuchern. Auch so manches Mitmach-Angebot lockt Interessenten an. Wer will, kann sein Können als Golfspieler testen, indem er von der Lombardsbrücke einen Golfball auf ein schwimmendes Grün als Ziel abschlägt. Traditioneller Höhepunkt und Abschluss dieses 3-tägigen Sommerspektakels ist das jeweils abends ausgetragene internationale Feuerwerksfestival. Ein atemberaubendes Schauspiel der Extraklasse mit standsgemäßem Hintergrund.

Die Binnenalster als Kulisse

Die Binnenalster ist ganzjährig ein beliebter Ort für Veranstaltungen aller Art. Musikkonzerte, aber auch Sommerbühnen für Künstler und Gaukler. Das im Sommer stattfindende Open Air Kino an der Binnenalster mit der Leinwand auf einem Ponton auf dem Wasser ist eine bei Einwohnern als auch Touristen gerne besuchte Veranstaltung. Weiterhin ist die Binnenalster Start und Zielpunkt zugleich für viele Touristenrundfahrten, egal ob zu Wasser oder zu Lande. Dabei spielt neben der einzigartigen Aussicht auch die zentrale Lage eine Rolle. Von hier aus haben Besucher schnelle Wege zu den bekanntesten und beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Wer sich von der Lombardsbrücke aus das Panorama der Gebäude ansieht, hat die Möglichkeit, bereits visuell anhand der charakteristischen Türme der berühmten Kirchen und des Rathauses die Richtung auszusuchen, in die er sich als nächstes auf seiner Entdeckungsreise durch die Stadt begibt.
Auch der Jahresausklang mit einem romantischen Weihnachtsmarkt mit dem riesigen Tannenbaum dort, wo sonst die Alsterfontäne ihren Dienst verrichtet, ist rund um die Binnenalster ein ganz besonderes Erlebnis. Die einzigartige Atmosphäre, wo weihnachtliches stilvoll mit dem hanseatischen Flair verbunden wird, lassen den Hamburger Weihnachtsmarkt an der Binnenalster in Umfragen stets auf den vorderen Plätzen der beliebtesten Weihnachtsmärkte Deutschlands landen.

Binnenalster

Hamburgs Binnenalster ist einer der schönsten Plätze in Deutschland. Sie ist ein Ort der Begegnung, vor allem aber der Kultur. Mit ihrer einzigartigen Kulisse ist die Binnenalster prädestiniert für Veranstaltungen aller Art. Besonders in den warmen Sommermonaten bildet die Binnenalster immer einen attraktiven Ort zum Verweilen.

Der Hamburger St. Marien-Dom

Im Hamburger Stadtteil St. Georg, befindet sich der St. Marien-Dom, auch Mariendom genannt. Seit dem Jahr 2009 gehört er offiziell zu den Denkmälern von Hamburg Mitte. Am 7. Januar 1995 wurde das Gotteshaus zur Kathedrale ernannt.

Die Geschichte des St. Marien-Dom

Der Paderborner Kirchenbaumeister Arnold Güldenpfennig entwarf die Pläne für den Bau des heutige St- Marien-Dom. Erbaut wurde dieses Gebäude dann von 1889-1893 damals als römisch-katholische Pfarrkirche im neuromanischen Stil. Da um 1529 eine Hamburger Kirchenordnung, von Johannes Bugenhagen aufgestellt wurde, sollte nicht auf Alt-Hamburger-Stadtgebiet gebaut werden. Also wurde der Bau im Stadtteil St. Georg, vor dem Mauern der Altstadt errichtet. Bischoff Bernhard Höting weihte die Kirche am 28.Juni 1893 der Gottesmutter Maria. Der alte Mariendom wurde bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgerissen. Bei den alliierten Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg, wurden nicht nur alle fünf Chorfenster und sämtliche andere Fenster zerstört, sondern auch teilweise das Dach und das Gewölbe.
Im Juli 2007 begann die Umgestaltung der Kirche. Unter anderem wurde eine Domsakristei angebaut, mit welcher dann die Anforderungen an eine Kathedralkirche erfüllt wurden. Die Baukosten beliefen sich auf circa 7,8 Millionen Euro, die durch Spendengelder getilgt werden konnten. Am 23. November 2008 wurde die Kirche in einer feierlichen Altarweihe als Neuer Mariendom oder eben als St. Marien-Dom neu eröffnet.

St.Marien-Dom

Beeindruckend nicht nur für Katholiken

Der St. Marien-Dom für die Katholiken im Norden des Landes natürlich etwas ganz Besonderes. Aber auch für Touristen ist der Dom immer wieder ein beliebtes Ziel. Das dürfte nicht zuletzt auch an der Ausstattung der Kirche liegen. So befinden sich im Altarbereich vier große Wandmalereien. Diese erstellte Eduard Goldkuhle 1927. Diese Malereien im Nazarenerstil zeigen an der linken Apsiswand die Verkündigung Marines, an der rechten Wand die Geburt Christi. Am linken Querschiff befindet sich ein Wandbild über die Flucht nach Ägypten und am rechten Querschiff die Kreuzabnahme. Zwar waren diese Malereien der Liturgierreform zum Opfer gefallen und in den 60er Jahren übermalt worden. Sie wurden jedoch infolge der 2008 stattgefundenen Domsanierung wieder freigelegt.

Wie schon erwähnt wurden während des Zweiten Weltkriegs die Chorfenster zerstört. Sie wurden durch Glasfenster ersetzt, welche sich in der Art an den Fenstern von mittelalterlichen Kathedralen orientieren.
Die unteren Seitenschifffenster sind aus moderner Buntverglasung. Die zehn Rundbogenfenster und das Rundfenster zeigen Szenen aus des Leben dem Propheten Jesaja.

Zur 100-Jahr-Feier des Gotteshauses wurde das Altarkreuz gestiftet. Es wurde vom Bildhauer Heinrich Gerhard aus dem Holz einer 4000 Jahre alten Mooreiche angefertigt. Auf der Vorderseite des Kreuzes ist der gekreuzigte Jesus zu sehen, während die Rückseite da Lamm Gottes zeigt.

Neben diesen beeindruckenden Werken dürften auch der Tabernakel, der Taufstein in der Dommitte oder die Bilder, wie das St. Ansgar-Bild oder die Kopie des Marienbildes sehr sehenswert. Sei 2011 befindet sich im südlichen Seitenschiff als Dauerleihgabe ein Unterarm-Reliquiar des Heiligen Ansgar. Diese Leihgabe stammt aus dem Domschatz des Hildesheimer Doms. 2010 spendete ein Privatbesitzer eine Kreuzreliquie, welche seit dem Fest der Kreuzerhöhung in der Dom-Krypta verehrt wird. Im Jahr 2012, genau an Allerheiligen, weihte Werner Thissen, der Erzbischoff von Hamburg, im südlichen Seitenschiff die Gedenkstätte für die Lübecker Märtyrer ein.

Die Orgel des St. Marien-Dom

1967 erbaute der Hamburger Orgelbauer Rudolf von Beckerath die Orgel des Doms mit 50 Registern, drei Manualwerken und Pedal. Während der Sanierung des Doms wurde auch die Orgel umgearbeitet. Erweitert wurde sie um zwei Pedalregister und ein schwellbares Hinterwerk. Auch wurde eine neue Spielanlage eingebaut. Nach dem Umbau hat die Orgel nun 65 Register auf vier Manualwerken und Pedal. Während die Registertrakturen elektrisch sind, arbeiten die Spieltrakturen mechanisch. Die Orgel wurde mit einer 4000-fachen elektronischen Setzeranlage ausgestattet. Für die Kirchenmusik ist seit 1982 der Kirchenmusikdirektor Professor Eberhard Lauer zuständig. Regelmäßig wird im Dom Kirchenmusik aufgeführt. Der Domchor spielt vor allem Musik aus der Renaissance und der Romantik. Gepflegt wird aber auch der Gregorianische Choral. Jedes Jahr im Sommer findet im St.Marien-Dom eine Orgelkonzertreihe europäischer Katheralorganisten statt.

Rund um den St. Marien-Dom

Der Weg, der an Mariendom vorbeiführt, wurde im Jahr 2013 zur Straße “Am Mariendom” umbenannt. Auf der nördlichen Domseite gab es früher ein Krankenhaus, in diesem Gebäude befindet sich nun das Kindertagesheim St. Marien. Eine Domschule liegt östlich des Marien-Doms. Das St. Ansgar Haus grenzt östlich an den Dom. Hierbei handelt es sich um ein erzbischöfliches Gästehaus. Auch Tagungen finden hier statt. Neben der Domkristei steht eine überlebensgroße Statue von Papst Johannes Paul II. Diese soll an den Papst erinnern und daran, dass dieser am 7. Januar 1995 die Pfarrkirche St. Marien zur Kathedralkirche des neuen Erzbistums Hamburg erhob. Auch der Domplatz vor dem Gotteshaus wird umgestaltet. Der international bedeutende Architekt Mario Botta übernahm diese Aufgabe, die aber noch nicht gänzlich abgeschlossen ist.

Die Hamburger Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie, ein überragendes Gebäude im Stadtkern von Hamburg, befindet sich bereits seit 2007 im Bau. Fast genauso lang gibt es bereits Probleme zwischen den Bauherrn des Projektes und dem Bauunternehmen. So verzögert sich die Fertigstellung Jahr um Jahr. Nach Fertigstellung soll dieses Kulturhaus ein neues Wahrzeichen Hamburgs werden und zahlreiche Besucher in seinen Bann locken.

Mehr als eine spektakuläre Bühne

Das Projekt kann sich sehen lassen, wenn es dann fertig ist. Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron haben ein wirklich einmaliges Kulturgebäude entworfen. Es entsteht an der westlichen Spitze der HafenCity. Als Korpus wird ein ehemaliger Kakaospeicher aus Backstein genutzt auf welchen ein beeindruckender Glasaufbau entsteht. Insgesamt wird sich das neue Kulturhaus auf 110 Meter Höhe erheben. Allein der Konzertsaal kann in einer Höhe von 50 Metern 2150 Klassikliebhabern Platz bieten. Es wird in der Elbphilharmonie drei Säle für Konzerte geben. Außerdem ist nach der Fertigstellung das The Westing Hamburg Hotel von der 9. bis zur 20. Etage ansässig. Mit 244 Zimmern und Suiten bietet es Hamburg Touristen eine einzigartige Atmosphäre. Gebaut werden zudem noch 45 Eigentumswohnungen, ein Parkhaus mit 540 Stellplätzen und für das leibliche Wohl wird ein Restaurant sorgen. Etwas ganz Besonderes aber ist die Plaza. Es handelt sich dabei um einen Platz in einer Höhe von 37 Metern. Dieser ist offen für jedermann. So können Besucher von hier aus einen Panorama Blick über ganz Hamburg genießen. Insgesamt hat die Hamburger Elbphilharmonie eine Brutto-Grundfläche von circa 120 000 Quadratmetern.
Elbphilharmonie

Die Konzertsäle der Elbphilharmonie

Auch wenn die Hamburger Elbphilharmonie zusätzlich Platz für eine kommerzielle Nutzung unter anderen durch Hotel und Gastronomie bietet, so ist sie doch in erster Linie als Konzerthaus für Auftritte von Stars aus aller Welt gedacht. Der Große Saal mit seinen 2150 Plätzen wird so gebaut, dass sich die Ränge nach oben ansteigend um eine zentrale Bühne ordnen. In diesem Saal sollen vor allem klassische Konzerte gegeben werden ist aber ebenso gut auch für Jazz oder Pop geeignet. Hier können Sie also schon bald Stars aus aller Welt genießen oder sich von der imposanten Weinberg-Architektur und dem einzigartigen Klang der Orgel des Herstellers Johannes Klais tragen lassen. Für Kammermusik oder Bankette ist der Kleine Saal vorgesehen. Er bietet Platz für 550 Gäste. Hier, wie auch in den anderen beiden Sälen wurde das Akustikkonzept von Yasuhisa Toyota genutzt. Dieser japanische Akustiker konnte mit seinen Konzepten bereits bei mehr als 50 Konzerthallen überzeugen. Der dritte Saal trägt den Beinamen Kaistudio und bietet für 170 Personen Platz. Der Generalintendant ist Christoph-Lieben-Seutter, der auch die 100-jährige Laeiszhalle in Hamburg führt. Pro Saison sind mindestens 100 verschiedene Konzerte für die Elbphilharmonie geplant. Auch wenn die Hamburger Elbphilharmonie noch nicht fertiggestellt ist, so werden unter ihrem Namen bereits an verschiedenen Spielorten in Hamburg erfolgreich Konzerte gegeben. Weltbekannte Künstler, wie Leif Ove Andsnes, Rolando Villanzón oder auch John Eliot Gardiner überzeugten mit ihren Auftritten die etwa 50 000 Gäste schon in der ersten Konzertsaison 2009/2010.

Kostenexplosion und neue Fertigstellungstermine

Eigentlich war die Fertigstellung der Elbphilharmonie schon für das Jahr 2010 geplant. Bis heute ist der
Bau noch nicht abgeschlossen. Grund dafür waren die Streitigkeiten zwischen dem Bauherrn und dem Bauunternehmen Hochtief. Dabei ging es vor allem um höhere Baukosten. Zeigte eine Studie im Jahr 2005 noch Baukosten von 186 Millionen Euro, so lagen diese beim Abschluss des Vertrages 2007 schon bei 241,3 Millionen. Die Stadt Hamburg beteiligte sich mit einem Anteil von 114,3 Millionen an dem Vorhaben.
Weitere Nachforderungen seitens des Bauunternehmens folgten und zogen monatelange Bauverzögerungen mit sich. Schließlich einigte man sich auf einen Nachtrag von 137 Millionen aber schon 2010 und auch 2011 gab es erneut Nachforderungen. Durch Mehrkostenforderungen und die Bauverzögerungen gab Hochtief 2011 Gesamtkosten von nun 476 Millionen bekannt. Die Mehrkosten wurde von der Stadt Hamburg bestritten und es kam so zu weiteren Streitigkeiten. Diese wurden schließlich im Frühjahr 2012 beigelegt und die Arbeiten gingen weiter. Mitte Juni 2013 wurden von der Hamburgischen Bürgerschaft zusätzliche Baukosten von 195 Millionen zugestimmt. Hochtief verpflichtete sich, die Hamburger Elbphilharmonie bis zum Oktober 2016 für einen Gesamtpreis von 575 Millionen Euro fertigzustellen. Davon trägt Hamburg 521 Millionen Euro. Der Rest wird unter anderem durch das Investorenkonsortium, Adamanta, sowie durch Spendengelder getragen. Für jeden Tag Verzögerung verpflichtete sich Hochtief zu einer Zahlung von 575 000 Euro Zahlung. Es gibt einen festen Zeitplan für die Fertigstellung einzelner Bauabschnitte. Während die Elementfassade im Mai 2014 und das Dach auf Dichtungsebene im August 2014 fertig wurde, soll das Hotel bis zum 30. April 2015 fertig sein ohne Inneneinrichtung. Der gesamte Konzertbereich soll bis zum 30. Juli 2016 übergeben werden. Die komplette Abnahme der Hamburger Elbphilharmonie ist bis zum 31.Oktober 2016 geplant.

Reeperbahn

Als Tourist sollten Sie unbedingt die Reeperbahn in Hamburg besuchen. Als zentrale Straße inmitten dieser Großstadt ist diese bekannt als Vergnügungs- und Rotlichtviertel. Der Stadtteil Sant Pauli misst insgesamt 930 Meter. Im gesamten Verlauf können viele verschiedene Läden und Sehenswürdigkeiten betrachtet werden. Wer ortsansässig ist, kann hier sehr gut leben und hat alles in unmittelbarer Nähe.

Reeperbahn

Stehen bleiben lohnt sich

In dieser Straße kommt kaum jemand aus dem Staunen heraus. Gerade das Nachtleben wird hier in vielen verschiedenen, leuchtenden Farben dargestellt. Neben den zahlreichen Bars, Diskotheken und Nachtclubs sind die einzelnen Geschäfte sehenswert. Ein Blick lohnt sich, ob nun von außen oder aber im inneren der Lokalitäten. Viele Läden laden zum Verweilen und Anschauen ein. Die Themen Liebe und Sex sind prägend und geleiten in unterschiedlicher Art und Weise durch dieses Viertel. Denn einige Nebenstraßen bieten ebenfalls tolle Accessoires und andere Artikel, die neugierig machen. Berühmt ist die Davidwache als deutsche Polizeiwache. Künstlerisch und stilvoll präsentiert das Theater bekannte Musicals. Kulturellen Einfluss vermitteln das Wachsfigurenkabinett und das Operettenhaus. Im Bereich der Erotik wird oft über das Dollhouse gesprochen. Nicht vergessen werden darf die berühmte Herbertstraße. Diese liegt abseits und parallel von der Reeperbahn. Diese Bordellstraße kann nur zu Fuß betreten werden und ist von Sichtblenden umgeben.

Das Reeperbahnfestival und andere Highlights

Jährlich findet das große Spektakel mit Livemusik im Herbst statt. Seit fast zehn Jahren spielen bekannte und andere Bands und Sänger an drei Tagen für die Fans. Bei den Künstlern im Musikgeschäft ist das Reeperbahnfestival beliebt. Mit mehr als 10.000 Besuchern können lukrative Gewinne erwartet werden. Mit einem abwechslungsreichen Programm werden so gut wie alle Musikgeschmäcker getroffen. In den Musikrichtungen performen bekannte Stars und auch Newcomer bekommen eine Chance. Die Kunst nutzt dieses Event gern für bestimmte Darstellungen von Werken in den Schaufenstern. Mit einer Tages- oder Dauerkarte kann die Vielfalt am bevorzugten Lieblingsplatz genossen werden.

Neben diesem bekannten Festival wird dreimal im Jahr der ” DOM” gefeiert. Dieses Volksfest ist eins der größten im Norden von Deutschland. Eine Vielzahl von Schaustellern mit Buden und Fahrattraktionen können die 1,6 km lange Strecke effektiv nutzen. Mit dem prunkvollen Riesenrad, das besonders bei Nacht in einigen Farben erstrahlt, kann ein Blick über ganz Hamburg genossen werden. Für Groß und Klein sind genügend Attraktionen vorhanden. Jeder kann sich hier ausleben und seine Grenzen testen oder aber die Atmosphäre an den Ständen. Zu diesem Erlebnis gehört auch ein Festzelt mit bayrischem Akzent. Das heißt, dass dort bayrische Bands für Stimmung sorgen. Insgesamt kann beim DOM an fast jeder Ecke etwas anderes gegessen werden. Traditionell süß mit Mandeln oder etwas Deftiges vom Schwenkgrill.

Nicht verpassen sollten Interessierte das Hamburger Schlagermove Fest. Ähnlichkeiten zur Loveparade sind vorhanden. Eine Versammlung von bunt gekleideten Menschen marschiert neben Trucks daher, aus denen die Musik dröhnt. Unabhängig vom Alter kann getanzt und mitgesungen werden. Markenzeichen von diesem Fest sind die tollen, individuellen Verkleidungen und Perücken der Teilnehmer.
Der Weg von diesem Fest führt über die Reeperbahn, hin zum Hafen. Anschließend über die Landungsbrücken und wieder hinauf bis zum Nobistor. Auf der Elbe finden in den Booten zahlreiche Partys satt. Als Finale kann dann im großen Zelt auf dem Heiligeistfeld bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden. Schlagersänger sorgen als Live-Act für die passende Unterhaltung.

Bei den Hamburger Harley Days treffen sich Motorradfahrer und belagern den Großmarkt. Bewundert werden können Oldtimer oder aber besondere Glanzstücke und genauso auch aufgemotzte Maschinen aller Art. Der MOGO (Motorradgottesdienst) sorgt mit einem langen Konvoi von ungefähr 3000 Teilnehmern für ein extravagantes Erlebnis zum Bestaunen. Bei der Country und Stuntshow kann getanzt und auch ein Preis kann für Mitwirkende ergattert werden. Neben etlichen Bierständen stehen famose Verkaufsstände bereit und bieten alles für Motorradfahrer an.

Beim Santa Pauli Weihnachtsmarkt in Hamburg wird Sinnlichkeit in Verbindung mit Erotik erlebt. Um Missverständnissen vorzubeugen, muss erwähnt werden, dass dies kein weiß-roter erotischer Markt ist, sondern eine rundum gelungene Interpretation von Tradition zur Weihnachtszeit in einer besonderen Umgebung. Wie bei jedem anderen Weihnachtsmarkt werden die üblichen Getränke angeboten. Andere klassische Spezialitäten lassen jeden beim Essen in den Genuss von eigenen Vorlieben kommen. Um den Hauch von Erotik zu vermitteln, wird hier und dort ein Stand mit Spielzeug für das Liebesleben bereit stehen.

Tourist oder Einwohner

Alle vorgestellten Festlichkeiten finden meistens einmal im Jahr statt. Das jeweilige Datum kann dem Internet entnommen werden. Sowohl als Tourist, wie auch als Einwohner kann Hamburg ständig neu und intensiv erlebt werden. Interessen und Hobbys sind verschieden. Doch mit diesem Angebot wird jeder einmal im Jahr aktiv feiern können und dabei viel Spaß erleben.

 

Planten un Blomen in Hamburg

Die Parkanlage Planten un Blomen ist eine traditionsreiche Parkanlage in Hamburg. Sie ist zwischen dem Congress Centrum und dem Millerntor zu finden und eines der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Lage des Parks

Die Lage der Parkanlage Planten un Blomen ist ideal. Es handelt sich um einen Grünzug, der im Bogen westlich um die Innenstadt Hamburgs verläuft. Der Verlauf folgt der bereits im 19. Jahrhundert abgebauten Stadtbefestigung der Wallanlagen. Der Name kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet: Pflanzen und Blumen. Der beliebte Grünzug führt an der Binnenalster von der Lombardsbrücke aus zwischen der Verbindungsbahn und dem Gustav-Mahler-Park bis zum Dammtor. Von hier aus geht es weiter zu den Planten un Blomen zugehörigen Teile zum Beispiel dem Wallringpark oder dem alten Botanischen Garten bis hin zum Millerntor bis in die Straße des Alten Elbparks. Der Park wird im Osten durch den Gorch-Fock-Wall bzw. Holstenwall begrenzt, an dem Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts viele repräsentative Verwaltungsbauten (Oberpostdirektion oder Handelskammer) entstanden sind. Hier liegt am südöstlichen Ende des Parks das Museum für Hamburgische Geschichte, welches ebenfalls ein besonderes Ausflugsziel darstellt. Im Westen wird die Parkanlage durch die Glacischaussee und dem Heiligengeistfeld eingegrenzt. Der alte Botanische Garten und die ehemaligen Wallanlagen befinden sich im Stadtteil Neustadt. Bei dem nordwestlichen Teil des Parks handelt es sich um einen Teil von St. Pauli, wodurch der Park seinen Namen verdankt. Die Marseiller Straße und der Messeweg, der ein überdachter Arkadenweg ist, bildet gemeinsam die Grenze zum alten Botanischen Garten und dem von der Bucerius Law School genutzten Bauten des Botanischen Institutes der Uni.

Die Geschichte von Planten un Blomen

Früher war die Parkanlange Planten un Blomen ein Zoologischer Garten in Hamburg. Noch heute erinnert die nördliche angrenzende Tiergartenstraße an die Zeit des Zoos. Dieser Hamburger Zoo wurde 1863 durch Ernst Merck gegründet. Der Verfasser von Brehms Tierleben war der erste Direktor des Zoos. Der zoologische Garten grenzte südlich an die St. Petersburger Straße / Jungiussstraße und dem alten Botanischen Garten. Er wurde aber abgetrennt durch die Straße bei den Kirchhöfen. Der Straßenname erinnert an die alten Dammtorfriedhöfe, die 1793 errichtet wurden. Ab 1930 wurde auf dem Zoogelände ein Vergnügungs-, Vogel- und Volkspark errichtet. Erst 1934 bis 1935 erhielt der Park unter der Leitung des Architekten Karl Plomin eine neue Gestaltung. Der Auslöser war die Niederdeutsche Gartenschau. 1897 wurde bereits eine große Blumenschau in den Wallanlagen zwischen dem Holstenwall und dem Millerntor abgehalten. Durch die Zusammenlegung des alten Zoologischen Gartens und des leeren Friedhofsgeländes wurde das entsprechende Gelände geschaffen. Der Name Planten un Blomen war geboren. Wegen der nationalen Auffassung damals, wurden viele exotische Pflanzen ersetzt durch eine heimische Pflanzenwelt. In dem Park spiegelte sich eine bunte Pflanzenwelt aus ganz Deutschland wieder. Ab 1953 wurden die Internationalen Gartenbau-Ausstellungen durchgeführt. Durch diesen Anlass wurden in der Anlage wieder vermehrt exotische Blumen und Pflanzen gesetzt. Für die IGA wurde aus dem Hügel neben der schönen Wasserorgel auf der ehemaligen Eulenburg der beliebte Philipsturm gebaut. Erst danach folgten die Wasserorgel und der Parksee. Im alten Botanischen Garten stehen heute noch die alten Tropengewächshäuser von Berhanrd Hermkes aus der Zeit der IGA 1963. Am Sonnenhang vor dem Gewächshaus wurden Mittelmeerterrassen zum Wallgraben hin errichtet. Zusätzlich wurde eine Gondelbahn über mehrere Stützen vom Dammtor bis zum Millerntor gebaut. Diese wurde nach der IAG aber wieder abgebaut. Ähnliches geschah mit der IGA-Bahn, die 1973 für die IGA gebaut wurde. Da sich kein Betreiber mehr gefunden hat, wurde auch diese Bahn wieder geschlossen und abgebaut. Einige Reste der Gleise kann man heute noch sehen.

Planten-un-Blomen

Die Parkanlage Planten un Blomen

In der Parkanlage Planten un Blomen sind verschiedene Themengärten untergebracht. Vom herkömmlichen Botanischen Garten bis hin zum größten japanischen Landschaftsgarten Europas ist alles vertreten. Es wird in der Parkanlage mehr geboten, als nur die typischen Pflanzen und Blumen, die in anderen Parkanlagen zu finden sind. Der Park bietet eine Vielzahl an Attraktionen und Abwechslungen für die ganze Familie. Die Parkanlage ist das ganze Jahr über geöffnet und ist auch immer sehr gut besucht. Viele Anwohner und Touristen in Hamburg nutzen das vielfältige Angebot für ihre Freizeitaktivitäten. Geöffnet ist der Park vom 01.-30.04. zwischen 7 Uhr bis 22 Uhr, vom 01.05.-30.09. zwischen 7 Uhr bis 23 Uhr und vom 01.10.-31.03. zwischen 7 Uhr bis 20 Uhr. Der Eintritt ist auch während der zahlreichen Veranstaltungen im Jahr frei. Reservierungen oder Anmeldungen für die angebotenen Veranstaltungen sind nicht notwendig. Im Teehaus, in der Töpferstube oder für den Zirkus wird solange der Eintritt gewährt, wie freie Plätze zur Verfügung stehen.

Der Hamburger Fernsehturm

Das höchste Bauwerk der Hansestadt Hamburg, der Fernsehturm, prägt eindrucksvoll die Skyline der Stadt. Der Fernmeldeturm ist das moderne Wahrzeichen Hamburgs. Das Bauwerk, dass unter Denkmalsschutz gestellt wurde, können Sie von allen Stadtteilen und sogar während eines Spaziergangs an den Ufern der Außenalster sehen. Die Aussichtsplattform und die Restaurantplattform können Sie zurzeit leider nicht besichtigen, denn am 1. Januar 2001 ist der “Telemichel” wegen Renovierungsbedarf für die Öffentlichkeit gesperrt worden. Nach der Sanierung gelang es dem Unternehmen Deutsche Funkturm GmbH nicht, neue Mieter für die Räumlichkeiten in luftiger Höhe zu finden.

Hamburger Fernsehturm

 

Fakten über den Hamburger Fernsehturm

Der Grundstein für den Hamburger Fernsehturm ist am 25. Mai 1965 gelegt worden. Gebaut wurde der Turm von 1965 bis 1968. Die Baukosten betrugen 57,2 Mio. DM. Der Fernmeldeturm besitzt eine Höhe von 279,20 Metern, ist das höchste Gebäude der Hansestadt Hamburg und das Sechsthöchste innerhalb Deutschlands. Der Fernsehturm wiegt ganze 43.000 Tonnen. Auf Wunsch der Hamburger Stadtverwaltung wurde der Fernmeldeturm mit einem Restaurant sowie einer Aussichtsplattform in einer Höhe von 128 Metern ausgestattet. Das Aussichts- und Restaurantgeschoss befindet sich auf getrennten Turmkörben. Benannt ist der Turm nach dem berühmten deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz. Die Hamburger Einwohner nennen den Fernsehturm liebevoll “Telemichel”. Obwohl am 8. November 2004 die Mehrzahl der analogen Fernsehsendungen auf digitale Ausstrahlungen umgestellt wurden, ist der Hamburger Fernsehturm eines der wichtigsten Infrastrukturgebäude in der Hansestadt. Ohne den Telemichel wäre in der Millionenmetropole nicht nur der Fernsehempfang, sondern auch der Mobilfunk, die Festnetztelefonie sowie der Zoll- und der Polizeifunk lahmgelegt.

Der Standort und die Umgebung

Errichtet wurde der Fernmeldeturm gegenüber dem Park “Planten un Blomen” vor den neuen Messehallen westlich der Außenalster. Das Grundstück, auf dem der Fernsehturm steht, besitzt eine Größe von 8000 Quadratmetern. Die Angliederung an den Park erfolgte, damit die Aussichtsplattform des Turms wirtschaftlich genutzt werden konnte. Auf dem Grundstück befindet sich darüber hinaus eine Garage, die für 125 Fahrzeuge Parklätze bietet, eine Küche, ein Betriebsgebäude und die Eingangshalle. Über eine Brücke gelangen Sie von der Eingangshalle direkt in den Park. Der Hamburger Fernsehturm wird in der heutigen Zeit dazu benutzt, um analoge Radiosendungen (UKW), digitale Radioprogramme (DAB), digitale Fernsehübertragungen (DVB-T) und analoge Fernsehsendungen (PAL) auszustrahlen. Der Sendebetrieb beim Hamburger Fernmeldeturm erfolgt im Gleichwellenbetrieb. Digitale Fernsehsender, die vom Fernsehturm in Hamburg auf verschiedenen Frequenzen abgestrahlt werden, sind unter anderem KiKa, ZDF, ZDFmobil, ZDFinfo, ZDFneo, 3sat, ProSieben Hamburg/Schleswig-Holstein, Kabel eins, N24, Sat.1, ARD digital, ARTE, Disney Channel (Deutschland) und Phoenix.

Der Hamburger Fernsehturm nach der Eröffnung

Die offizielle Eröffnungsfeier fand am 1. Mai 1968 statt. Da die Abgase über Jahrzehnte hinweg ihre Spuren an dem Fernmeldeturm hinterlassen haben, wurde er zu Beginn der 80er Jahre mit einem Schutzanstrich in weißer Farbe versehen. Bis zum Jahresende 2001 ist der Fernsehturm in Hamburg von einem Unternehmen als Bungee-Jumping-Station benutzt worden. Ursprünglich war geplant, die Bungee-Jumping-Station nach dem Abschluss der Umbauarbeiten wieder zu eröffnen. Doch nach einem tödlichen Unfall im Jahre 2003 am Florianturm, gestattet die Deutsche Funkturm GmbH keine Bungee-Sprünge mehr von ihren Fernmeldetürmen. Eine aufwendige Sanierung der beiden Turmkörbe des Telemichels von außen wurde im Jahr 2005 vorgenommen. Dabei hat der Fernsehturm einen neuen Anstrich in rot-weißer Farbe bekommen.

Umfangreiche Sicherheitsbestimmungen verhindern die Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit

Der Hauptgrund, warum die Restaurant- und die Aussichtsplattform bisher nicht wieder für die Öffentlichkeit freigegeben wurde, ist die Verschärfung der Sicherheitsbestimmungen für die Rettungswege. Sie sind bereits nach der Fertigstellung des Telemichels erhöht worden. Um die Rettungswege an die geltenden Bestimmungen anzupassen, hätte die Treppe von bisher 80 cm auf 125 cm verbreitern werden müssen. Dabei wären Sanierungsarbeiten in Höhe von rund zehn Millionen Euro angefallen. Weitere 5 Millionen Euro müssten in zusätzliche Sanierungsarbeiten investiert werden. Bereits seit dem Jahr 2010 wurden vom Bezirksamt im Stadtteil “Hamburg-Mitte” neue Sponsoren für den Telemichel gesucht. Im gleichen Jahr haben jedoch Baustatiker durch Untersuchungen festgestellt, dass die Bausubstanz noch maximal 30 Jahre in der Lage sein wird, auf die Schwingungen der Umgebung elastisch zu reagieren. Da wegen der zentralen Lage eine Sprengung des Turms nicht möglich ist, müsste er aufwendig abgetragen werden.

Neue Schlagzeilen durch spektakuläre Umbaupläne

Im Jahr 2011 sorgten spektakuläre Umbaupläne eines dänischen Architekten dafür, dass der Heinrich-Hertz-Turm erneut für Schlagzeilen sorgte. Christian Bay-Jørgensen plante, den Fernmeldeturm mit einer Hülle zu ummanteln und den “Telemichel” als Hotel zu nutzen. Der Plan fand nach all den bis dato vergeblichen Versuchen, den Turm für die Öffentlichkeit wiederzueröffnen, große Zustimmung. Jedoch war ebenso eine partielle Ablehnung vorhanden, da die Struktur des unter Denkmalschutz stehenden Turms durch die Hülle stark verändert werden würde.

Der Hamburger Michel

Viele Menschen lieben die Kultur und schauen sich daher gerne verschiedene Städte und vor allem deren Sehenswürdigkeiten an. So bietet auch der Hamburger Michel ein schönes Erlebnis und ist besonders interessant. Als Außenstehender fragen Sie sich natürlich direkt was ist denn der Hamburger Michel? Als den Hamburger Michel bezeichnet man die St. Michaelis Kirche, welche als ein Wahrzeichen von Hamburg gilt. Doch was ist es was die Kirche so besonders und beeindruckend macht?

Der Kirchenturm selbst bietet eine atemberaubende Aussicht über die gesamte Hansestadt und lockt somit viele Touristen an. Mit seiner Höhe von 106 Metern können Sie all das sehen, was die Hamburger Stadt aus macht und dazu gehören selbst verständlich auch der schöne große Hafen. Des weiteren ist es ein Kirchenschiff mit dreier Orgeln und es gibt einen sehr schönen Gewölbekeller zu begutachten. Es wird sehr empfohlen den Michel bei Nacht zu besuchen und sich mit dem Fahrstuhl nach ganz oben auf die Plattform zu begeben, um die Stadt im Mondlicht und der ganzen Beleuchtung zu betrachten. Es ist eine Aussicht, welche sehr einprägend wirkt.

St. Michaelis Kirche

Was passiert innerhalb der Kirche?

Es gibt nicht nur ausgezeichneten Gottesdienst in den wunderschönen Innenräumen, sondern auch besonders anspruchsvolle Konzerte. Es gibt eine Tradition welches als das klassische “Turmblasen” bezeichnet wird. Das bedeutet im einfachen Sinne nur, dass sich ein Trompeter spielt zu ganz bestimmten Zeichen eine ausgewählte Strophe und diese werden jeweils einmal nach Norden, Osten, Süden und Westen gespielt. Sie lernen sehr viel über die schlechten Tage sowie die guten Tage von Hamburg, wenn Sie sich einmal in die Krypta begeben, denn dort wird ein Film abgespielt, welcher die tausendjährige Geschichte von Hamburg zeigt. Der Film geht dabei auch intensiv auf die 350 Jahre alte Kirche ein.

Öffnungszeiten, Preise und Lage

Die Kirche ist in 20459 Hamburg, in der Straße “Englische Planke 1″ zu finden. Die Öffnungszeit sind ein wenig gebunden. Das heißt, dass die Krypta nicht besucht werden kann wenn gerade ein Gottesdienst gehalten wird. Ansonsten gilt, dass die Kirche von Mai bis Oktober jeden Tag von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet ist und in den Monaten November bis April nur von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr täglich geöffnet ist. Der Gottesdienst selbst wird jeden Sonntag zwei mal gehalten. Er findet einmal um 10:00 Uhr und einmal um 18:00 Uhr statt. Es stellt sich Ihnen sicherlich auch die Frage, was Sie der Besuch des Wahrzeichens kosten wird. In allererster Linie können Sie sich entscheiden ob Sie nur die Krypta oder den Turm besuchen wollen. Sollten Sie beides sehen wollen empfiehlt sich der Kombinationspreis. Sollten Sie zusätzlich noch eine Hamburg CARD besitzen, dann wird der reguläre Preis noch etwas ermäßigt. Für die Turmbesichtigung bezahlen Sie als Erwachsener 5 Euro oder 4 Euro mit der CARD und als Kind 3,50 Euro bzw. 2,50 Euro. In der Krypta wir als Erwachsener 7 Euro oder 6 Euro gezahlt und als Kind zahlt man 4 Euro oder 3 Euro. In der Kirche selbst hinterlassen Sie lediglich eine kleine Spende.

Homepage der St. Michaelis

Ihnen steht jederzeit die Möglichkeit zur Verfügung sich über die Homepage der St. Michaelis Kirche über aktuelles zu informieren und welches Tagesprogramm gerade angesagt ist. Dort finden Sie nochmal sämtliche Informationen in einem Überblick und bekommen einen ersten Eindruck der beeindruckenden Kirche. Es gibt auf der Homepage noch einen Terminkalender den Sie einsehen können, und dann können Sie mit der Familie oder Ihren Freunden das Wahrzeichen der Hansestadt an einem bestimmten Tag besuchen, an dem Ihnen ein Programm oder Konzert besonders zusagt. Es ist als Kulturerlebnis sehr zu empfehlen und die Aussicht ist etwas, dass man sich nicht entgehen lassen sollte wenn man sich schon einmal in der Hamburger Stadt aufhält.

Die Hamburger Speicherstadt

Hamburg gilt als Stadt mit vielen Facetten und Sehenswürdigkeiten. Ohne Zweifel zählt auch die historische Speicherstadt im Herzen Hamburgs dazu. Inmitten des Freihafens stellt sie bis heute den weltgrößten zusammenhängenden Lagerhauskomplex dar. Die idyllische Atmosphäre rund um den Freihafen, kombiniert mit der einzigartigen Architektur der Speicherstadt, macht sie zu seinem der beliebtesten Ausflugsziele der Hansestadt.

Geschichte der Hamburger Speicherstadt

Hamburger Speicherstadt

Hamburger Speicherstadt

Da Hamburg nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 zunächst Zollausschlussgebiet war, begann die Suche nach einer Möglichkeit, dem Deutschen Zollverein beizutreten. 1881 besiegelte schließlich ein Zollanschlussabkommen zwischen dem Bundesstaat Hamburg und dem Deutschen Reich den Bau der Speicherstadt. Mit Hilfe dieses ehrgeizigen Bauprojekts gelang der Beitritt in den Deutschen Zollverein. Die Stadtväter wollten den Hafen jedoch nicht durch hohe Zölle belasten, sodass nach einem Areal für den Bau eines Freihafens gesucht wurde, welcher nicht zum deutschen Zollgebiet gehörte. Nach zwei Jahren Planung begann im Jahr 1883 der Bau der Speicherstadt. Um Platz für den Bau zu schaffen, rissen die Arbeiter zunächst die brüchigen Wohnviertel auf den Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm ab. Dies führte zu einer Zwangsumsiedlung von mehr als 20.000 Menschen. 1888 nahm Kaiser Wilhelm II. die Einweihung der Speicherstadt vor, obwohl große Teile noch nicht fertiggestellt waren. Erst kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 waren die Arbeiten vollständig beendet. Im Zweiten Weltkrieg führten Luftangriffe der Alliierten während der Operation Gomorrha zur Zerstörung der Hälfte der Bausubstanz. Nach Ende des Krieges dauerte es bis ins Jahr 1967, bis der größtenteils originalgetreue Wiederaufbau abgeschlossen war. Bis Anfang des neuen Jahrtausends blieb der Status als zollfreies Gebiet erhalten. Eine starke Zunahme des Containerumschlags sowie automatisierte Lagerverwaltungssysteme machten den Freihafenstatus entbehrlich, weshalb ein Großteil der Speicherstadt seit 2004 zollrechtlich zum Inland gehört.

Sehenswürdigkeiten

Im Speicherstadtmuseum werden hauptsächlich die typischen Lagergüter sowie die Tätigkeiten der Quartiersleute erklärt. Anhand von originalen Arbeitsgeräten und historischen Dokumenten werden die Arbeitsabläufe und das Alltagsleben des historischen Stadtteils veranschaulicht. Daneben stellt natürlich auch die Geschichte der Speicherstadt eine zentrale Rolle der Dauerausstellung im Erdgeschoss des Speicherblock L dar. Das Hamburg Dungeon kombiniert Fahrgeschäft, Showeinlagen und Gruselkabinett. Dabei werden wichtige Teile der Hamburger Geschichte von Schauspielern dargestellt. Dazu zählen unter anderem die Festnahme und die Hinrichtung von Klaus Störtebeker sowie die Sage vom Klabautermann und der Große Brand von Hamburg im Jahr 1842. Wer sich für die Geschichte des Zolls interessiert, wird im Deutschen Zollmuseum neben der Kornhausbrücke auf über 1000 Objekte aus verschiedenen Epochen stoßen. Vor dem Museum können Besucher den ehemaligen Zollkreuzer und das heutiges Museumsschiff “Oldenburg” besichtigen. Neben einigen Museen befinden sich auf dem Areal weitere Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise das Miniatur Wunderland, welches jährlich über eine Million Besucher anzieht. Auf einer Fläche von 1300 Quadratmeter fahren 930 digital gesteuerte Züge auf insgesamt 13 Kilometer langen Gleisen. Somit ist das MiWuLa die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Die Besonderheit der Anlage besteht darin, dass ein Tagesablauf simuliert wird, in welchem sich Nacht und Tag alle 15 Minuten wiederholen. Außerdem bietet das Miniaturwunderland spezielle Führungen an, bei denen ein Blick hinter die Kulissen auf diverse Details möglich ist, die aus dem regulären Publikumsbereich nicht sichtbar sind.

Auf dem Weg zum Kulturerbe

Gemeinsam mit dem Naumburger Dom soll die Speicherstadt im nächsten Jahr als deutscher Vorschlag für die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingereicht werden. Grund dafür sind sowohl die historische Bedeutung aber auch die unzähligen Sehenswürdigkeiten und architektonischen Meisterwerke. Um die Speicherstadt fortwährend als historisches Erbe zu erhalten, stehen mittlerweile 14 der 20 Brücken in dem Gebiet unter Denkmalschutz.

Anfahrt zur Speicherstadt

Wer das Gebiet in aller Ruhe erkunden möchte, dem stehen verschiedene Optionen für die Anreise zur Verfügung. Vom Hamburger Hauptbahnhof aus ist die Speicherstadt über die U-Bahn-Linien U1, U3 und U4 erreichbar. Des Weiteren gibt es viele Angebote an Hafenrundfahrten, bei denen sie mit Barkassen angefahren wird und auch von der Wasserseite aus besichtigt werden kann.